Cosin 2009 CfP
Auch dieses Jahr gibt es wieder ein Cosin - die Chaoten rufen nach Content.
jetzt kommentieren? 01. März 2009 Andreas
Auch dieses Jahr gibt es wieder ein Cosin - die Chaoten rufen nach Content.
jetzt kommentieren? 01. März 2009 Andreas
Eine Veranstaltung die von der Digitalen Allmend organisiert wird:
Bei uns weitgehend unbekannt hat sich die Nigerianische Filmindustrie (Nollywood) in den letzten Jahren rasant entwickelt und zumindest was die Zahl der produzierten Filme betrifft (mehr als 1000/Jahr), Hollywood und Bollywood bereits überholt. Und das in einem Land, praktisch ohne Kinos und so gut wie keinem Urheberrechtsschutz. Aber anstatt die Piraten und
Strassenhändler zu bekämpfen, werden sie von den Produzenten als Teil des Filmgeschäftes akzeptiert.
Daniel Kuenzler, Soziologe und Afrikaexperte, stellt die Nigerianische Filmindustrie vor und erläutert wie diese mit den Herausforderungen der unkontrollierbaren Kopien umgeht. Mit Filmausschnitten und Diskussion.
Ein Abend in Kooperation mit der Vertiefung Mediale Künste und der Digitalen Allmend.
Datum: 18.03.2008
Zeit: 20 Uhr
Ort: Cabaret Voltaire, Zürich
jetzt kommentieren? 16. März 2008 daniel
Die Digitale Allmend beteiligt sich über die ihr nahestende Gruppe Creative Commons Switzerland, die sich für den Einsatz von Creative Commons Lizenzen in der Schweiz stark macht, am 05. Juni 2008 an der Veranstaltung “Geschlossene Informationsgesellschaft? Digitale Kultur zwischen geistigem Eigentum und offenem Zugang” zur informatica08. Es wird sich dabei um eine Podiumsdiskussion handeln. Diese wird den Zugang zu Medien im digitalen Zeitalter, nicht zuletzt unter dem Blickwinkel der Gesetzesverschärfungen in dem Bereich, durchleuchten, wobei DRM-Systeme gesetzlichen Schutz geniessen sollen.
Die Podiumsdiskussion findet im Rahmen der Veranstaltungsreihe “Verletzlichkeit der Informatiionsgesellschaft” statt. Unsere DRM-kritische Position wird dort seitens Martin Feuz der Gruppe vertreten werden.
jetzt kommentieren? 28. Februar 2008 hmm
Anlässlich einer öffentlichen Anhörung (Vernehmlassung in der Schweizerischen Bundesverfassung) zur Verordnung zum Urheberrechtsgesetz haben sich der Chaos Computer Club Zürich (CCCZH) und die Interessensgemeinschaft Digitale Allmend (DA) in einem gemeinsamen Schreiben an das Institut für Geistiges Eigentum (IGE) gerichtet, um grundsätzliche Kritik am rechtlichen Schutz von Systemen für technische Schutzmassnahmen (DRMS) zu äussern und vereinzelt konkrete Lösungsvorschläge einzubringen.
Sie setzen dabei ihre Hoffnungen auf eine zivilgesellschaftlich getragene Beobachtungsstelle, die irrgelaufene DRMS effektiv bremsen kann und fordern ausserdem eine Klarstellung des Begriffs der missbräuchlichen Anwendung einer technischen Schutzmassnahme - es soll Klarheit darüber geschaffen werden, wann ein Missbrauch stattfindet. Der CCCZH und die DA fordern diesen Tatbestand als erfüllt anzusehen z.B. generell bei Datenschutzverletzungen, im Falle von KonsumentInnenschutzinteressen oder aber in Fällen, wo die Interoperabilität nicht mehr sichergestellt ist.
Das ganze Schreiben ist hier als PDF zu haben. Es wurde in der Form heute Nachmittag per E-Mail dem IGE zugestellt.
Vorlage (PDF) und Bericht (PDF) sind beim Bund zu greifen.
jetzt kommentieren? 31. Januar 2008 hmm
Wildprovider präsentiert docking station#1:
Breaking the News
von Marc Lee.
Ausstellungseröffnung: Donnerstag 11.Januar, 18 Uhr
Docking Stations ist eine Ausstellungsreihe im Dock18 ab 2007 mit
wechselnden Medienstationen – u. Installationen. Stationen begegnen
uns im täglichen Leben überall. Sie komprimieren bestimmte Funktionen
des alltäglichen Lebens an einem Ort und bieten Zugang zu Services
oder Dienstleistungen wie Ticketautomaten, Spielautomaten,
Telefonzellen oder Check-In. Wie solche Systeme auch künstlerisch
umgesetzt werden, wollen wir mit der Ausstellungsreihe Docking
Stations demonstrieren. Deswegen präsentiert Wildprovider im Dock18
das ganze Jahr über diverse Stationen und Installationen, denen man
sicher gerne auch im öffentlichen Raum begegnen würde.
Die Medienstation Breaking the News von Marc Lee beschäftigt sich mit
der Welt der Neuigkeiten. Aktuelle Meldungen aus dem Internet werden
unmittelbar in den Raum übertragen. Der Benutzer kann ohne
Vorkenntnisse Suchabfragen starten und erhält einen raumübergreifenden
Einblick in die aktuellen News der Welt. Darüber hinaus werden die
Benutzerinnen zu News Jockeys (NJ) indem sie mit den Filmen, Texten,
Sounds und Bildern virtuell jonglieren können.
Marc Lee beschäftigt sich in seiner künstlerischen Arbeit seit langem
mit News und deren visuellen oder systematischen Umsetzung.
Mittlerweile arbeitet er selbst auch für das Schweizer SF/DRS. Als
Gründungsmitglied des Kollektivs LAN wurde er mit “tracenoizer” an
internationalen Festivals (u.a. Transmediale, Ars Electronica, Viper)
mit Preisen ausgezeichnet. 2003 wurde Marc Lee für loogie.net mit dem
Förderpreis der Hochschule für Gestaltung und Kunst in Zürich
ausgezeichnet, sowie mit dem CreaTYty award der TV Productioners
Center. Weitere Projekte sind der TV-BOT (2004), Radio-Bot (2005) und
das Open News Network (2005) für das er den Viper Award 05 gewonnen
hat.
Breaking the News
Eröffnung: 11.Januar, 18 Uhr
Begrüssung Mario Purkathofer
Einleitung Nils Röller (Studienbereich Neue Medien)
Softwarepräsentation NJ Marc Lee
Öffnungszeiten: 12.Januar – 23.Januar, 16-22 Uhr
Weitere Veranstaltungen im Rahmen der Ausstellung: COPY BAR! am
Freitag 12.1. und 19.1. ab 21 Uhr mit lokalen DJS und News Jockey Marc
Lee.
Dock18
Raum für Medienkulturen
Grubenstrasse 18
8045 Zürich
(S10 Haltestelle SZU Binz, Bus Linie 33 Haltestelle Manesseplatz)
www.dock18.ch
jetzt kommentieren? 10. Januar 2007 Mario
Die letzte Late Media Show des Jahres zu den Kernthemen Digitale Rechte, Kunstfreiheit, Kopiererei, Illegale Kunst, freie Lizenzen und Musik findet im Dock18 statt. Es wird wieder eine bunte Show mit Beiträgen von Gästen aus Kunst, Politik, Technik und Musik. Am Tag darauf findet die Wintersession des Ständerats statt. Die Show wird aufgezeichnet und online ausgestrahlt. Zu Gast mit kurzen Redebeiträgen sind Norbert Bollow (Siug Schweiz), Felix Stalder (Kunstfreiheit.ch), Beat Mazenauer (Kulturministerium.ch), Hernani Marquez (Chaostreff Zürich), Daniel Boos (Digitale Allmend). Künstlerische Projektvorstellungen von Marc Lee (Medienkünstler), Mediengruppe Bitnik, Sven König. Jonas Ohrstrom, Patric Kaufmann, Marc Widmer (Atelier Anorg, Sonicsquirrel.net) releasen Songs unter freien Lizenzen und sorgen für die nötige musikalisch/elektronische Begleitung. Für Videos und Live Verbindungen in alle Welt sorgt Josef Renner. Bar geöffnet. Moderiert von Mario Purkathofer.
Last Late Multi Media Show
Montag, 18.Dezember 20 Uhr
Dock18
Raum für Medienkulturen YWSWYG
Grubenstrasse 18
CH-8045 Zürich
http://map.search.ch/zuerich/grubenstr.-18
+41 44 4502540
www.dock18.ch
jetzt kommentieren? 12. Dezember 2006 Mario
Es liegt im Interesse des Lesers sich an einem Diskurs zu beteiligen. Die Leser beteiligen sich an der KULTUR EINES LANDES indem sie bewusst oder unbewusst Daten austauschen und weitergeben.
Wenn die technische Entwicklung den Umgang mit Werken vereinfacht hat (ein Werk das geschrieben wurde, will gelesen werden), dann kann in diesem Zusammenhang nicht von Piraterie die Rede sein.
Werke müssen im Sinne des öffentlichen Diskurses frei verfügbar sein und Menschen die diesen Diskurs führen dürfen nicht als Piraten bezeichnet werden, sondern als aktive Teilnehmer am öffentlichen Diskurs einer Kultur und Gesellschaft.
jetzt kommentieren? 05. Dezember 2006 Mario
Um Interessen zu wahren werden Mittel (Medien) eingesetzt, das Werk (das gelesen werden will) vor dem Lesen zu schützen. Es sind dieselben Technologien, die das Lesen überhaupt erst ermöglichen.
Wenn man heute zum Beispiel von Radio spricht, dann gibt es nicht mehr nur terrestrisches Radio, das über einen herkömmlichen Radioempfänger gelesen/gehört werden kann, sondern eine Reihe anderer Technologien, die ganz andere Lesegeräte benötigen (DAB, Digital Broadcasting, Internet Radio, Webstreaming, …).
Weitere detailliertere Mechanismen, das Werk vor dem Lesen zu schützen (bzw. die Art des Lesens zu definieren): Lizenzen, Geheimhaltung, Vorankündigungen, Werbung und Bekanntmachung, Verträge, Urheberrecht, Geräteabgaben, begrenzte Auflagen, Kopierschutz, technische Schutzmassnahmen, DRM allumfassend. Jede einzelne Nutzung soll kontrolliert werden.
Als Medien können diese Mittel deswegen bezeichnet werden, weil sie ein Sender-u. Empfänger Verhälntnis beschreiben und dazwischen medial vermittelnd agieren. DRM ist durchaus eine mediale Technologie, die das Verhältnis zwischen Sender und Empfänger und alle Eigenschaften genau definiert.
jetzt kommentieren? 06. November 2006 Mario
jetzt kommentieren? 02. November 2006 Mario
Der Weg zum Leser (und an die Öffentlichkeit) ist umständlich. Im Wege stehen Technik und Interessen der Autoren und Dritter (Öffentlichkeiten).
Da ein Werk mit seinem Diskurs, den das Werk produziert immer einen Mehrwert darstellt, sind viele Dritte interessiert am Diskurs des Werks, den Diskurs über ein Werk zu kontrollieren oder sich auf dem Weg vom Autor zum Leser in den Diskurs einzuschalten. Dieser Weg des Diskurses bietet sowohl politische Macht als auch ökonomische Vorteile für alle Beteiligten.
So wird sich zum Beispiel der Produzent eines Films nicht nehmen lassen, sich alle Rechte der Aufführung, der Vermarktung und der Distribution zu sichern. Liegt darin doch ein beträchtlicher ökonomischer Mehrwert. Die Leser werden in dieser Maschinerie zu blossen Statisten degradiert, die maximal für den Film bezahlen dürfen (so oft wie möglich). Ein öffentlicher Diskurs (Weiterbearbeitung, Kommunikation, Distribution, Kopieren) ist nicht erwünscht. Das Werk dient in dieser Definition als reiner Unterhaltungsgegenstand, vergleichbar mit einer Achterbahn, dessen einziger Zweck die Vernichtung von freier Zeit ist. Bei Zuwiderhandlung werden die Leser kriminalisiert, verfolgt und bestraft.
Technologien und Verstärker müssen immer eingesetzt werden um das Werk verfügbar zu machen. Selbst wenn der Autor sein Werk vielen und allen zur Verfügung stellen will, ist er abhängig von Distributionstechnologien, der Aufmerksamkeit der Leser und technischer Hindernisse. Dieser Nachteil stellt sich aber auch als Vorteil für Dritte heraus, die Dienstleistungen anbieten, um dem Werk den Weg zum Leser zu ermöglichen. Umso länger der Weg, desto grösser die Wertschöpfungskette. Umso mehr Kontrolle, desto grösser die Sicherheit. Durch die langen Wege erhält das Werk zum Beispiel grosse Aufmerksamkeit. Diese Dienstleistungen kosten Geld. Jemand muss dafür bezahlen.
jetzt kommentieren? 30. Oktober 2006 Mario
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