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THESE #3/8 UM EIN WERK HERUM ENTSTEHEN DISKURSE

Kultur ist die Art, wie Diskurse geführt und mit Werken umgegangen wird. Werke, die für sich alleine stehen oder nur einem eingeschränkten Benutzerkreis zur Verfügung stehen tragen nichts zur Kultur eines Landes (offene/öffentliche Kultur) bei. Ein öffentlicher Diskurs wird dann unmöglich.

Ein Werk kann die Grundlage der Kommunikation in einer Gesellschaft sein und prägt deren Kultur. Alle Arten der Be -u. Verarbeitung tragen zum Mehrwert des Werks (= Diskurs) bei: Kritiken, Rezensionen, Abwandlungen, Weiterentwicklungen, Bearbeitungen, Distributionen, neue Versionen, Interpretationen, Ur-u. Neuaufführungen, Kopien, Verbesserungen, Geschäftsmodelle, Diskussion, Meinungsaustausch, Kommunikation, etc.

Diese Folgewirkungen eines Werks (Schöpfung von Mehrwert und Diskurs) können in der Hand von Einzelnen bleiben oder öffentlich stattfinden.
Wenn der Diskurs über ein Werk zum Beispiel nur innerhalb einer Firma diskutiert wird, bildet dies maximal einen Mehrwert für die beteiligte Firma, nicht aber für die öffentliche Kultur. In diesem Fall ist der öffentliche Diskurs ein Kollateralschaden, der möglichst vermieden werden soll.

Verschiedene Interessensgruppen haben das starke Verlangen die Wertschöpfungskette eines Werks möglichst lange zu machen, diesen zu kontrollieren und so den Weg zum Leser zu erschweren.

Der Diskurs ist interessant für alle und bildet einen wesentliche Mehrwert für das Werk!

jetzt kommentieren? 26. Oktober 2006 Mario

THESE #2/8 ÖFFENTLICHE UND GELESENE WERKE BILDEN EINEN MEHRWERT FÜR DIE KULTUR EINES LANDES UND DER LESER

Die Kultur des Landes wird einerseits über die Werke gebildet und andererseits bilden sich um das Werk herum Öffentlichkeiten mit verschiedenen Interessen: Autoren, Leser, Vertrieb, Verwertungsgesellschaften, Industrie, Konsumentenvereinigungen, Städte, Regionen, Vereine, Firmen, …

Die KULTUR EINES LANDES (öffentliche Kultur) liegt im INTERESSE aller.

bisher 2 Kommentare 20. Oktober 2006 Mario

THESE #1/8 EIN WERK DAS GESCHRIEBEN WURDE, WILL GELESEN WERDEN

Unter Werk ist weit mehr als nur Kunst und Poesie zu verstehen. Als Werk sollen hier alle Arten von Information, Archiven, Musik als Speichermedium von Gefühlen, technischen Codes und Verschlüsselungen sowie Vertragswerke, Standards und gesetzliche Bestimmungen verstanden werden.

Man könnte auch von potenziell lesbaren Werken sprechen. Ein Werk, das zum Beispiel als Format im Internet verfügbar ist, ist ohne weitere Anstrengungen lesbar. Es muss nur kopiert werden und mit dem richtigen Abspielgerät ausgeführt werden. All das erfordert weder besondere Kenntnisse, noch übermässig viel Zeit. Ausserdem führt diese Tätigkeit der Leser selbst durch und müsste im Prinzip eine Honorarnote stellen, wenn der Aufwand nicht zu gross wäre für die marginale Handlung der Aktion.

Die Leser können Menschen oder Lesegeräte sein, die im Auftrag von einzelnen Individuen Werke lesen (Software und Programme). Gemeinsam bilden Leser und Lesegeräte die Öffentlichkeit, die das Werk erreichen will.

bisher 4 Kommentare 19. Oktober 2006 Mario

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