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Di 18.3.08 20:00: Veranstaltung: The Pirates of Nollywood

Eine Veranstaltung die von der Digitalen Allmend organisiert wird:

Bei uns weitgehend unbekannt hat sich die Nigerianische Filmindustrie (Nollywood) in den letzten Jahren rasant entwickelt und zumindest was die Zahl der produzierten Filme betrifft (mehr als 1000/Jahr), Hollywood und Bollywood bereits überholt. Und das in einem Land, praktisch ohne Kinos und so gut wie keinem Urheberrechtsschutz. Aber anstatt die Piraten und
Strassenhändler zu bekämpfen, werden sie von den Produzenten als Teil des Filmgeschäftes akzeptiert.

Daniel Kuenzler, Soziologe und Afrikaexperte, stellt die Nigerianische Filmindustrie vor und erläutert wie diese mit den Herausforderungen der unkontrollierbaren Kopien umgeht. Mit Filmausschnitten und Diskussion.

Ein Abend in Kooperation mit der Vertiefung Mediale Künste und der Digitalen Allmend.

Datum: 18.03.2008
Zeit: 20 Uhr
Ort: Cabaret Voltaire, Zürich

jetzt kommentieren? 16. März 2008 daniel

SIUG fordert entschiedenes Vorgehen gegen DRM-Missbrauch

In der Vernehmlassung zur Änderung der Urheberrechtsverordnung bezieht sich die SIUG in ihrer Stellungnahme (PDF) (ODT) in erster Linie auf die in Artikel 39b vom revidierten Urheberrechtsgesetz vorgesehene “Fachstelle”, die die Anwendung von DRM beobachten soll. Laut Gesetz kann der Bundesrat “vorsehen, dass die Fachstelle Massnahmen verfügen kann”, falls “das durch die Schranken des Urheberrechts geschützte öfftentliche Interesse es erfordert”. Die Stellungnahme der SIUG zeigt auf, dass diese Bedingung in verschiedener Hinsicht erfüllt ist, und fordert daher, dass der Bundesrat ein entschiedenes Vorgehen der Fachstelle gegen den Missbrauch von DRM vorsehen soll.

jetzt kommentieren? 31. Januar 2008 Norbert

URV-Vernehmlassung: CCCZH und DA beteiligen sich gemeinsam

Anlässlich einer öffentlichen Anhörung (Vernehmlassung in der Schweizerischen Bundesverfassung) zur Verordnung zum Urheberrechtsgesetz haben sich der Chaos Computer Club Zürich (CCCZH) und die Interessensgemeinschaft Digitale Allmend (DA) in einem gemeinsamen Schreiben an das Institut für Geistiges Eigentum (IGE) gerichtet, um grundsätzliche Kritik am rechtlichen Schutz von Systemen für technische Schutzmassnahmen (DRMS) zu äussern und vereinzelt konkrete Lösungsvorschläge einzubringen.

Sie setzen dabei ihre Hoffnungen auf eine zivilgesellschaftlich getragene Beobachtungsstelle, die irrgelaufene DRMS effektiv bremsen kann und fordern ausserdem eine Klarstellung des Begriffs der missbräuchlichen Anwendung einer technischen Schutzmassnahme - es soll Klarheit darüber geschaffen werden, wann ein Missbrauch stattfindet. Der CCCZH und die DA fordern diesen Tatbestand als erfüllt anzusehen z.B. generell bei Datenschutzverletzungen, im Falle von KonsumentInnenschutzinteressen oder aber in Fällen, wo die Interoperabilität nicht mehr sichergestellt ist.

Das ganze Schreiben ist hier als PDF zu haben. Es wurde in der Form heute Nachmittag per E-Mail dem IGE zugestellt.

Vorlage (PDF) und Bericht (PDF) sind beim Bund zu greifen.

jetzt kommentieren? 31. Januar 2008 hmm

BGÖ: Zwischen Datenschutz und Informationsfreiheit

Der Chaos Computer Club Zürich möchte der Öffentlichkeit eine Abhandlung zur Verfügung (PDF) stellen, welche sich mit dem Bundesgesetz über das Öffentlichkeitsprinzip der Verwaltung auseinandersetzt. Dabei werden Konfliktstellen zur Datenschutzgesetzgebung aufgezeigt, aber auch zum Urheberrecht . Die Datenschutzgesetzgebung wird dabei selber angerissen. Ansonsten wird im Dokument das Gesetz durchgegangen und es wird kommentiert; eine Entstehungsgeschichte ist mit drin.

Auf Richtigkeit erhebt weder der bisherige Autor noch der CCCZH Anspruch, doch erlaubt die BSDL-artige Lizenz eine Berichtung oder Erweiterung des Dokuments nach Gutdünken. Gerade im Anhang könnten mehr Beispiele angeführt werden, wie das Gesetz angewandt wird und es auch scheitern kann oder die ebenfalls vorhandenen Vergleiche zu ähnlichen kantonalen Lösungen oder der Lösungen anderer Staaten könnten präzisiert oder ausgeweitet werden.

Wer die TeX-Sourcen möchte und sich weiter wundert wie er das Dokument selber zu einem PDF konstruieren kann, der beachte doch bitte den diesbezüglichen Beitrag an die Diskussions-ML des CCCZH und verfolge die dortigen Links.

Mittelfristig wird das Dokument auf der Präsenz von befreite-dokumente.ch erscheinen und die Quellen sowie die Anleitung diese zu bauen dort verfügbar gemacht.

jetzt kommentieren? 28. Januar 2008 hmm

Nodus-Treff 2006-12-11 Offene Briefe an den Ständerat

Montag, 11. Dezember, 20.00 im “Dock18″ in Zürich/Binz

Bei der Revision des Urheberrechtsgesetzes (URG) wollen die einen rechtlichen Schutz für Digital Restrictions Management (DRM) Systeme im Gesetz verankern, so ähnlich wie das in den USA bereits der Fall ist (dort heist das diesbezügliche Gesetz “Digital Millenium Copyright Act”, DMCA.) (aktueller offizieller Entwurf der Urheberrechtsrevision)

Wir planen eine Offene-Briefe Aktion um die Mitglieder des Ständerats über die DRM-Problematik zu informieren und sie zu bitten, einen Artikel mit Pflichten für DRM-Anwender (Entwurf hier) in das URG aufzunehmen.
Beim Treff wollen wir das weitere Vorgehen konkret besprechen und Aufgaben verteilen.

Termin: Montag, 11. Dezember, 20.00

Ort: im Dock18 an der Grubenstrasse 18 in Zürich, nahe der S-Bahn-Station Zürich/Binz (Linie S10).
Lageplan: http://map.search.ch/zuerich/grubenstr.-18

Was ist die Idee der Nodus-Treffs? In der Schweiz gibt es eine ganze Reihe von Organisationen, die sich mit ähnlichen Zielen mit Themen der Netzpolitik und Infoprmationsgesellschaft befassen. Damit dies nicht zu einer Zersplitterung führt, treffen wir uns im Rahmen von Nodus-Treffs, wo es um sachliche Ziele geht, und die Frage, im Namen welcher Organanisation(en) sich jemand engagieren will, völlig in den Hintergrund tritt.

jetzt kommentieren? 09. Dezember 2006 Norbert

THESE 7/8 LESER MÜSSEN LESEN

Es liegt im Interesse des Lesers sich an einem Diskurs zu beteiligen. Die Leser beteiligen sich an der KULTUR EINES LANDES indem sie bewusst oder unbewusst Daten austauschen und weitergeben.

Wenn die technische Entwicklung den Umgang mit Werken vereinfacht hat (ein Werk das geschrieben wurde, will gelesen werden), dann kann in diesem Zusammenhang nicht von Piraterie die Rede sein.

Werke müssen im Sinne des öffentlichen Diskurses frei verfügbar sein und Menschen die diesen Diskurs führen dürfen nicht als Piraten bezeichnet werden, sondern als aktive Teilnehmer am öffentlichen Diskurs einer Kultur und Gesellschaft.

jetzt kommentieren? 05. Dezember 2006 Mario

Protokoll zum Nodus-Treff vom 06.11.2006

Das Protokoll zum Nodus-Treff vom 06.11.2006 (Montag) wird hiermit publiziert. Nebst beschlossenen Massnahmen, wie z.B. der Organisation einer Multi-Media-Show im DOCK18, wo zum Thema DRM informiert wird oder der Ausarbeitung von Argumenten, die allgemeinverständlich über Flyer verteilt werden sollen, sind auch andere Ideen vorhanden, die von Interessierten - für ein Engagement gegen die Urheberrechtsrevision in der aktuellen Form - aufgegriffen werden könnten.

jetzt kommentieren? 14. November 2006 hmm

Protokoll zum Nodus-Treff vom 16.10.2006

Mit etwas Verspätung, da noch Änderungen von den Teilnehmenden eingegangen sind, wird das Protokoll zum Nodus-Treff vom Montag, dem 16.10.2006, nun publiziert.

jetzt kommentieren? 08. November 2006 hmm

THESE 6/8 DAS WERK WIRD DURCH MEDIEN VOR DEM LESEN GESCHÜTZT

Um Interessen zu wahren werden Mittel (Medien) eingesetzt, das Werk (das gelesen werden will) vor dem Lesen zu schützen. Es sind dieselben Technologien, die das Lesen überhaupt erst ermöglichen.

Wenn man heute zum Beispiel von Radio spricht, dann gibt es nicht mehr nur terrestrisches Radio, das über einen herkömmlichen Radioempfänger gelesen/gehört werden kann, sondern eine Reihe anderer Technologien, die ganz andere Lesegeräte benötigen (DAB, Digital Broadcasting, Internet Radio, Webstreaming, …).

Weitere detailliertere Mechanismen, das Werk vor dem Lesen zu schützen (bzw. die Art des Lesens zu definieren): Lizenzen, Geheimhaltung, Vorankündigungen, Werbung und Bekanntmachung, Verträge, Urheberrecht, Geräteabgaben, begrenzte Auflagen, Kopierschutz, technische Schutzmassnahmen, DRM allumfassend. Jede einzelne Nutzung soll kontrolliert werden.

Als Medien können diese Mittel deswegen bezeichnet werden, weil sie ein Sender-u. Empfänger Verhälntnis beschreiben und dazwischen medial vermittelnd agieren. DRM ist durchaus eine mediale Technologie, die das Verhältnis zwischen Sender und Empfänger und alle Eigenschaften genau definiert.

jetzt kommentieren? 06. November 2006 Mario

Nodus-Treff 2006-11-06: Gegen DRM im URG

Nodus-Treff 2006-10-16: Gegen DRM im URG

Montag, 16. Oktober, 20.00 im “Dock18″ in Zürich/Binz

Bei der Revision des Urheberrechtsgesetzes (URG) wollen die einen  rechtlichen Schutz für Digital Restrictions Management (DRM) Systeme im Gesetz verankern, so ähnlich wie das in den USA bereits der Fall ist (dort heist das diesbezügliche Gesetz “Digital Millenium Copyright Act”, DMCA.) Aber hier in der Schweiz haben wir ja recht gute demokratische Rahmenbedingungen, darum sollte sich dieses Unglück doch bei uns verhindern lassen.

Beim Treff wollen wir das weitere Vorgehen konkret besprechen und
Aufgaben verteilen.

Termin: Montag, 6. November, 20.00

Ort: im Dock18 an der Grubenstrasse 18 in Zürich, nahe der S-Bahn-Station Zürich/Binz (Linie S10).
Lageplan: http://map.search.ch/zuerich/grubenstr.-18

Was ist die Idee der Nodus-Treffs?  In der Schweiz gibt es eine ganze Reihe von Organisationen, die sich mit  ähnlichen Zielen mit Themen der Netzpolitik und Infoprmationsgesellschaft befassen.  Damit dies nicht zu einer Zersplitterung führt, treffen wir uns im Rahmen von Nodus-Treffs, wo es um sachliche Ziele geht, und die Frage, im Namen welcher Organanisation(en) sich jemand engagieren will, völlig in den Hintergrund tritt.

bisher 1 Kommentar 05. November 2006 Norbert

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