Protokoll vom Nodus-Treff des 05. Oktober 2006
Es besteht ein Protokoll des Nodus-Treff, das am 05. Oktober 2006 im DOCK18 stattgefunden hat. Die Teilnehmerzahl war mit 4 etwas arg reduziert.
jetzt kommentieren? 09. Oktober 2006 hmm
Es besteht ein Protokoll des Nodus-Treff, das am 05. Oktober 2006 im DOCK18 stattgefunden hat. Die Teilnehmerzahl war mit 4 etwas arg reduziert.
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Donnerstag, 5. Oktober, 20.00 im “Dock18″ in Zuerich/Binz
Nodus Netzpolitik-Treff zum Thema:
Multistakeholder-Prozesse, Internet Governance Forum und das “Internet Quality Labels” Proposal
Beim WSIS UNO-Weltgipfels zur Informationsgesellschaft gab es viele Diskussionen und auch Streit um den Themenkreis “Internet Governance”, womit ganz allgemein die Entwicklung und Anwendung von Prinzipien, Normen, Regeln, Entscheidungsprozessen und Programmen gemeint ist, die die Entwicklung und die Nutzung des Internets praegen. Ein wesentliches Resultat dabei war die Entdeckung, dass der wohl beste Weg in der gleichberechtigten Zusammenarbeit von Vertretern der drei Stakeholder-Gruppen Regierungen, Industrie und Zivilgesellschaft besteht.
Auf der Basis dieses Prinzips soll in Athen vom 30. Oktober bis zum 2. November ein “Internet Governance Forum” stattfinden.
Die Swiss Internet User Group SIUG wird sich an diesem Anlass fuer das Schweizer “Internet Quality Labels” Proposal einsetzen. Das vorgeschlagene Qualitaets-Label fuer Internet-Websites und -Dienste soll wichtige nicht-offensichtliche Qualitaetsmerkmale wie behindertengerechtes Design, wirksamen Datenschutz, “Net Neutrality” und das Einhalten der relevanten technischen Standards zum Ausdruck bringen.
Bis zur erfolgreichen Lancierung eines internationalen Qualitaets-Labels sind erhebliche Huerden zu ueberwinden. Dabei geht es nicht nur um Sachfragen und Fragen der Finanzierung, sondern vor allem auch darum, einen effektiven, sachgerechten und transparenten Multistakeholder-Prozess ins Leben zu rufen, der von den Teilnehmern als interessant und
bereichernd empfunden wird, und der im Erfolgsfall auch fuer andere Internet-Governance-Prozesse als Vorbild dienen kann.
Programm des Nodus-Treffs am 5. Oktober in Zuerich:
Gespraechsleitung: Norbert Bollow, Praesident der Swiss Internet User Group
Termin: Donnerstag, 5. Oktober, 20.00
Ort: im “Dock18″ an der Grubenstrasse 18 in Zuerich, nahe der S-Bahn-Station Zuerich Binz (Linie S10).
Lageplan: http://map.search.ch/zuerich/grubenstr.-18
jetzt kommentieren? 13. September 2006 Norbert
Am 3. August 06, 18 Uhr, findet ein VOIP Workshop mit den SheGeeks statt. Ort ist das dock18 an der Grubenstrasse 18 in Zürich. Der Workshop richtet sich an alle interessierten Frauen.
Inhalt:
Voice Over IP (VOIP) ist Telefonie, die über das Internet stattfindet. KonsumentInnen schätzen VOIP vor allem deshalb, weil Firmen wie Skype, Sipgate, Vonage etc. ihnen kostenlose oder billige Telefonate von Computer zu Computer, auf Mobiltelefone oder ins Festnetz ermöglichen.
Neben kommerziell motivierten Diensten und Applikationen gibt es ein wachsendes Angebot an Open Source VOIP Software, welche zusammen mit den kommerziellen Diensten neue Möglichkeiten des kreativen Experimentierens mit Telefonservices ermöglichen.
Wir werden im Rahmen des Workshops einen Blick in die Konfigurationsdateien des Asterisk PBX Servers werfen und uns im zweiten Teil mit dem Skype API beschäftigen.
Bitte mitbringen: Laptop und Headset (falls vorhanden).
jetzt kommentieren? 22. Juli 2006 judith
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“Freie Kulturen - freies Internet. Internet Governance und die Schweiz”.
Freitag, 7. Juli 2006, 13.15 bis 17.00 Uhr, ETH Zürich: Oeffentliches
Symposium
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Symposium zur Regulierung des Internets
FREIE KULTUREN - FREIES INTERNET
Ende Oktober startet das von UNO-Generalsekretär Kofi Annan eingesetzte Internet Governance Forum. Es soll die Tätigkeiten der Internet-Regulierungsbehörde ICANN diskutieren und überwachen. Ein Symposium an der ETH Zürich will Themen, Schwerpunkte und Positionen erarbeiten, welche die Schweiz zur Entwicklung des Internets beitragen kann.
Die politisch und wirtschaftlich bedeutende Adressverwaltung des Internets wird seit 1998 durch die Internet Corporation for Assigned Names and Numbers (ICANN) betrieben. Die ICANN steht unter Kontrolle des Handelsministeriums der USA, was insbesondere Länder wie Russland, China oder auch den Iran stört. Nach intensiven Verhandlungen haben sich am letzten UNO-Weltinformationsgipfel die Regierungen der 176 beteiligten Länder auf einen Kompromiss geeinigt.Danach wird die ICANN wie bisher die Kernressourcen des Internets verwalten. Die Ausübung dieser Funktionen soll aber neu in ein globales Regelwerk eingebettet werden, das die politischen Prinzipien vorgibt. Zudem soll der ICANN mit dem “Internet Governance Forum” eine von UNO-Generalsekretär Kofi Annan eingesetzte Plattform aus Vertretern der Regierungen, der Industrie und von NGOs an die Seite gestellt werden, welche die Tätigkeiten der ICANN diskutiert und überwacht. Damit soll unter Leitung der UNO erstmals ein offenes, alle Interessenvertreter einschliessendes Forum entstehen, um Internet-bezogene Themen zu traktandieren und offen, transparent und gleichberechtigt zu diskutieren.
UNO-Kontrolle als Fernziel
Das Internet Governance Forum hat zwar keine Entscheidungskompetenzen, basiert aber gerade auch auf der Idee, dass es im Internet keine zentrale Macht braucht, sondern die Entscheide dezentral bei verschiedenen Fachgremien getroffen werden sollen, die über die notwendige Fachkompetenz verfügen. Das Internet wird damit zwar nicht per sofort der UNO unterstellt. Doch mit der Gründung des Internet Governance Forums am 30. Oktober dieses Jahres in Athen wird ein politischer Prozess in Gang gesetzt, an dessen Ende tatsächlich eine UNO-Kontrolle übers Internet stehen könnte.
Vorgelagert zur Gründung des Internet Governance Forums (IGF) findet am Freitag, 7. Juli an der ETH Zürich ein IGF-Symposium statt, um die an der Zukunft des Internet interessierten Personen zu einem Schweizer Beitrag zur Gründung des IGF zu bewegen und eine breitere Öffentlichkeit zu sensibilisieren und zu informieren. Als Einstieg und als Grundlage stellt IGF-Koordinator Markus Kummer die zu gründende UNO-Organisation und deren Ziele vor. Das IGF soll nach dem Multi-stakeholder Prinzip funktionieren, sodass alle Beteiligten gleichberechtigt mitdiskutieren können. Am Symposium präsentieren dementsprechend mehrere Stakeholder ihre Sicht aufs IGF, wie etwa das Bundesamt für Kommunikation (BAKOM) als Vertreter der Regierung, comunica-ch vertritt die Sicht der Zivilgesellschaft und die ISOC die Internet Society.
In Athen werden voraussichtlich die Schwerpunkte “Offenheit”, “Sicherheit”, “Diversität” und “Zugang” debattiert. Interessierte können Beitragsvorschläge zu neuen und zu den bereits geplanten Schwerpunkten einreichen. Am Symposium an der ETH werden zwei der geplanten IGF-Schwerpunkte aufgegriffen.
Der erste befasst sich mit der Frage, wie Datenschutz, Privatsphäre und Sicherheit bei neuen Technologien wie RFID gewährleistet werden können und was von wem reguliert werden sollte. Dabei stellt sich die Frage, ob der Staat den Schutz von Privatsphäre allein der Wirtschaft überlassen darf. Erwartet wird eine kontroverse Debatte zwischen Elgar Fleisch, Professor für Informations-Management an der Universität St. Gallen und der ETH und Bruno Baeriswyl, Datenschutzbeauftragter des Kantons Zürich.
Das zweite Streitgespräch befasst sich mit Urheberrechten und dem Zugang zu Wissen im Internet. Durch die Revision des Urheberrechts soll in der Schweiz demnächst die Umgehung von technischen Schutzmassnahmen wie Digital Rights Management kriminalisiert werden. Dabei stellt sich die Frage, ob solche technischen Schutzmassnahmen wirklich notwendig sind, damit weiterhin Texte, Bilder und Videos übers Internet angeboten werden; ob Innovation nur dank dem Schutz geistigen Eigentums entsteht, oder ob genau das Gegenteil zutrifft, bleibt umstritten. Darüber diskutieren Stefan Meierhans von Microsoft, Felix Stalder von der HGKZ und Professor Rolf H. Weber vom Zentrum für Informations- und Kommunikationsrecht der Uni Zürich.
Nach den Präsentationen der Stakeholder und vor den beiden Kontroversen besteht während eines halbstündigen Aperós die
Gelegenheit, die Referenten und Teilnehmer im persönlichen Gespräch kennen zu lernen. Falls weiterer Diskussionsbedarf besteht, so gibt es anschliessend ans Symposium noch die Möglichkeit, in einem angrenzenden Seminarraum die aufgegriffenen Diskussionen im kleineren Rahmen mit Vertretern aus der Zivilgesellschaft fortzusetzen. Beide Veranstaltungen sind kostenlos und offen für alle.
jetzt kommentieren? 27. Juni 2006 daniel
ch-open, die Swiss Open System User Group, hat aktuell zwei interessante Projekte für welche sie noch nach Beiträgen aufrufen:
OSS Roadmap: eine Agenda für alle Termine rund um Freie und Open Source Software
Es soll ein Veranstaltungskalender und ein Poster mit allen Anlässen in der Nähe der Schweiz zum Thema Freie und Open Source Software erstellt werden. Der Veranstaltungskalender wird auch online verfügbar sein. Für Events die aufs Poster sollten gilt:
Um im kommenden Juli die neuen OSS Roadmap Poster mit den möglichst vollständig erfassten Veranstaltungen drucken zu können, sind nun alle Organisationen, Gruppierungen und Unternehmen eingeladen, bis 20. Juni 2006 ihre aktuellen Open Source Termine einzutragen. In der OSS Roadmap können Präsentationen, Konferenzen, Ausstellungen, Schulungen, Treffen, Milestones für OSS-Produkte, Call for Papers und andere Termine angegeben werden. Sowohl öffentliche Veranstaltungen von Unternehmen als auch kommerzielle Anlässe können erfasst werden. Sämtliche Eintragungen erfolgen kostenlos.
OpenExpo: Free and Open Source Software Exihibition
Von 20.9 - 21.9 findet in Zürich die OpenExpo statt. Sie verfügt ebenfalls über eine Comunity Area.
Die OpenExpo sucht für die Community Area Mitwirkende in Open Source Projekten, welche ihre Werke den Messebesuchenden präsentieren. An Plakatwänden wird die Software portraitiert und mit Durchführen von Entwickler-Sprints oder kurzen Workshops kann sie den interessierten Besucher im Detail vorgestellt werden. Anmeldeschluss: 01.08.2006
jetzt kommentieren? 13. Juni 2006 daniel
Am Donnerstag 15. Juni, 19.15 Uhr, findet im Bahnhofsbuffet Olten, Saal SAC die Generalversammlung der SIUG statt. Das genaue Programm ist hier. Nicht nur SIUG-Mitglieder, sondern auch alle anderen Interessierten sind herzlich eingeladen.
Wer seinen PGP Public Key unterschrieben haben möchte oder cacert.org assurance Punkte sammeln möchte, soll doch bitte seine Schlüsseldaten (Key ID, Fingerprint) und gültige Ausweisdokumente mitbringen.
jetzt kommentieren? 12. Juni 2006 Norbert
Mittwoch, 28.06.06 - 20:00 - Clubraum der Roten Fabrik
Ein Blick zu Projekten in Skandinavien: “Piratbyran” (Bureau of Piracy) und “Piratgruppen” fördern die informationelle Piraterie und fokussieren sich auf Fragestellungen zu geistigen Monopolrechten und File Sharing. Die beiden sind Schwesterorganisationen von “The Pirate Bay”, dem weltweit grössten Bittorrent-Tracker. Dieser ist ein Herzstück von modernem Filesharing. Auf rechtlicher Ebene ist die “Piratpartiet” (The Pirate Party) aktiv - diese möchte das Urheberrecht fundamental ändern, das Patentsystem abschaffen und die Privatsphäre der Bürger stärken. Mit diesem Programm wird der Einstieg in das schwedische Parlament angestrebt.
Im Rahmen der Veranstaltung werden die Aktivisten zu Wort kommen und erklären weshalb eine graue Zone der Kopierbarkeit zentral für Kreativität ist. Sie werden dabei durch Rasmus Fleischer (Schweden) vertreten. Er wird sein Referat auf Englisch halten.
Weitere Infos auf Digitale Allmend.
jetzt kommentieren? 10. Juni 2006 daniel
Samstag 17.6.06 - 10:00 - 18:00 - ETH Zürich GEP Pavillon
Der Wikipedia-Tag 2006 ist die Gelegenheit, die Wikipedianer einmal zu treffen, Informationen über die Wikipedia und ihre Bedeutung zu erhalten, zu erfragen was Sie schon immer mal über Wikipedia wissen wollten, aber auch, um sich über Wikis im Allgemeinen zu informieren.
Organisiert durch Wikimedia CH - Patronat durch VIS
Weitere Infos auf Wikimedia.ch
jetzt kommentieren? 10. Juni 2006 daniel
Gefunden im Bereich News & Media auf urheberrecht.ch:
Copyright – braucht es das?
Dienstag, 16. Mai 2006, 19.15 Uhr, ewz-Unterwerk Selnau, Zürich
Eine kontroverse Diskussion im Rahmen der Selection zur aktuellen Urheberrechtsrevision und Fotografie.
Daniel Vischer, Nationalrat GrünePartei und Präsident Rechts-Kommission; Claudia Bolla-Vincenz, Geschäftsführerin DUN; Werner Stauffacher, Pro Litteris; Christoph Schütz, Medienwissenschafter; Beat Ernst, Fotograf SBf.
Eine Veranstaltung des vfg, des SBf und der Comedia.
jetzt kommentieren? 08. Mai 2006 thomasb
Die Digitale Allmend veranstaltet am nächsten Mittwoch eine Veranstaltung mit dem Titel “Wissen: freier Zugang für alle?”. Hauptreferent an dem Abend ist Volker Grassmuck. Details gibts auf der Veranstaltungsseite.
jetzt kommentieren? 01. Mai 2006 thomasb
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